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Gebrauchtwagen ohne TÜV: was tun?

Gebrauchtwagen ohne TÜV: was tun? 29.11.2017

Einen Gebrauchtwagen ohne TÜV zu verkaufen, ist hierzulande kein Problem. Selbst, wenn ein Fahrzeug einen Motorschaden oder andere Mängel hat, ist es noch für einen professionellen Händler attraktiv. Wer feststellt, dass der TÜV an seinem Auto abgelaufen ist, sollte jedoch schnell handeln.

Fakt ist, dass nur die wenigsten Autobesitzer regelmäßig auf ihre TÜV- oder HU-Plakette schauen. Entsprechend kann es schnell vorkommen, dass der nächste Termin schlichtweg vergessen wird. Dadurch, dass die einzelnen Plaketten farblich gekennzeichnet sind, haben es die Ordnungsbehörden leicht, schwarze Schafe zu erkennen und entsprechende Ordnungswidrigkeiten zu ahnden.

Die Höhe der Strafe richtet sich danach, mit wie viel Verspätung das Fahrzeug zum TÜV gelangt. Als Faustformel gilt dabei, dass ein paar Tage in aller Regel kein Problem bedeuten und der entsprechende Gebrauchtwagen ohne Mehrkosten zur HU angemeldet werden kann. Neben dem TÜV sind auch der GTÜ, der KÜS oder die Dekra und einige Werkstätten zu einer Abnahme in der Lage.

Die Strafen für ein Überschreiten der Termine wirken auf den ersten Blick milde. Nach zwei Monaten werden 15 Euro berechnet, zwischen vier und acht Monaten sind es 25 Euro und bei mehr als acht Monaten schließlich 60 Euro und ein Punkt in Flensburg. Ins Geld gehen aber die Kosten für die "vertiefte Hauptuntersuchung", die deutlich aufwändiger und daher um 20 Prozent teurer ausfällt.

Darüber hinaus bedeutet eine intensivere Prüfung naturgemäß auch ein größeres Risiko, mit Reparaturauflagen belegt zu werden. Die TÜV-Plakette wird jedoch auf den exakten Prüftermin datiert und gilt ab dann zwei Jahre.

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